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Fischköppe

In fast zehn Monaten Blogabstinenz hat sich einiges angesammelt, was ich Euch jetzt nach und nach zeigen möchte – und deswegen werde ich jetzt auch die gute Tradition von “Fisch am Freitag” wiederbeleben.

Heute zeige ich Euch zwei Postkarten von Friederike Niemeyer, zwischen deren Hamburger Motiven sich natürlich auch diverse Fische tummeln:

werkraum_Fischkoeppe

Es soll ja Neider geben, die die Bewohner Hamburgs selbst als Fischköppe bezeichnen! Eigentlich unglaublich, worauf manche Menschen kommen, wenn sie zu weit von der Küste entfernt wohnen!

werkraum_flussaufsteiger

Zu diesem Motiv schreibt Friederike: “Wie isst man original Hamburger Stint? Der kleine, lachsartige Fisch kommt nur einmal im Jahr zu uns Hamburgern, um zu laichen, Hat er das getan, landet er – in Roggenmehl gewendet und mit Butter und Speck gebraten – neben Bratkartoffeln und Apfelmus auf unserem Tellern.”

Dazu passend noch ein Link zum Liedermacher Thees Uhlman und seinem Song
“Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf”, passenderweise dargeboten in einer Hamburger Hafenkneipe bei “Inas Nacht”.

Viel Spaß und ein schönes Wochenende!

Eure-Gabrielle_Unterschrift

Fadenwachs, ein kleines Geschenk

Ihr Lieben!

Nach fast einem Jahr nicht ganz freiwilliger Blogpause melde ich mich mit  einer kleinen Geschenkidee für Euch zurück – und mit vielen Ideen zu den Themen Sticken und Nähen, die sich ja wunderbar ergänzen. Und als bekanntermassen begeisterte Patchworkerin und Quilterin werde ich natürlich auch weiterhin stolz meine Werke präsentieren!

Die Idee, die ich Euch heute vorstellen möchte, ist auch beim Quilten entstanden. Um den Faden haltbarer zu machen, ziehe ich ihn natürlich vorher fachgerecht durch ein Stückchen Bienenwachs. Und weil mein Wachsstückchen hart geworden war und beim abendlichen Quilten zu bröckeln anfing, wollte ich es ersetzen. Aber eben nicht einfach durch den nächsten Kerzenstummel, sondern durch eine sehr viel ansehnlichere Variante:

Faden-Wachs-2

Faden-Wachs-3

Meine Wachsreste habe ich in ein kleines, aus einer alten Konservendose gebasteltes  Kännchen gesteckt und im Wasserbad erwärmt – viel mehr als 60 °C werden dafür nicht benötigt. Anschließend habe ich das flüssige Wachs vorsichtig in eine Pralinenform aus Silikon gefüllt, die sich hinterher gut reinigen lässt.

Und weil die Fadenwachser sich ganz hervorragend als kleine Geschenke eignen, habe ich gleich noch passende Verpackungen gebastelt. Leider sind Streichholzschachteln zu flach, daher habe ich sie als Vorbild genommen und nachgebaut.  Als Material habe ich dafür – passend zum Thema – Kopien einer Nähanleitung genommen.

Aber letztlich sind da Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt!

Faden-Wachs-1

Der Fadenwachser ist übrigens auch ein tolles Geschenk für Männer, die ihre Knöpfe selbst annähen. Der Knopf hält wirklich länger!

Viel Spaß beim Nacharbeiten!

Eure-Gabrielle_Unterschrift

Spaß in blau

Dass jetzt bloß niemand auf die Idee kommt, ich würde meinen blauen Sonntag – meinen nur-für-mich-Tag – zum Zwecke der Entspannung biertrinkender Weise verbringen! Aber die Verbindung von “100 % Spaß” mit diesem perfekten, tiefen Blau ist so schön, dass ich sie einfach zeigen muss:Spaß-in-blau

Also: habt Spaß!

Eure-Gabrielle_Unterschrift